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Abwasserentsorgung

Anwendungsbeispiel Prozesswächter LT42, LT-Radar, LT-US, LT-US-ATEX (Prozesswächter)

In den einzelnen Bundesländern wurden seit Ende der 1980er Jahre gesetzliche Grundlagen erarbeitet und verabschiedet, um einen verbesserten Kenntnisstand über die Funktion der errichteten Regenbehandlungsanlagen wie Regenrückhaltebecken (RRB), Regenüberüberlaufbecken (RÜB), Stauraumkanäle (SK) und andere Speicherräume zu erhalten. So entstanden zum Beispiel, um nur einige zu nennen, die Eigenkontrollverordnung (EKVO) von Baden-Württemberg, die Eigenüberwachungsverordnung (EÜV) von Bayern und die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser (SüwVO Abw) von Nordrhein-Westfalen.

Wichtige Daten von Regenbehandlungsanlagen, die mit Einstau- und Regenereignissen zusammenhängen, sind:

  • Beginn, Ende und Dauer von Beckeneinstau, Klärüberlauf (falls vorhanden) und Beckenüberlauf
  • Entlastungshäufigkeit und Entlastungsdauer von Überläufen
  • Entlastungsvolumen von Überläufen

Der Prozesswächter überwacht Füllstand-Grenzwerte (Beckeneinstau, Klärüberlauf, Beckenüberlauf) in Regenbehandlungsanlagen und protokolliert tägliche Anzahl und Dauer von Grenzwertverletzungen für die nachgelagerte Datenauswertung in der Leitstelle (Entlastungshäufigkeit, Entlastungsdauer). Bei Bedarf berechnet der Prozesswächter mit Hilfe einer im Gerät gespeicherten Q/H-Kurve zusätzlich das Entlastungsvolumen aus dem im Becken gemessenen Wasserstand.
Funktionen für das automatische Erstellen von Berichten nach DWA und Betriebstagebuch (entsprechend den jeweiligen Verordnungen der Bundesländer wie zum Beispiel EKVO, EÜV oder SüwVO Abw) sind abhängig vom verwendeten Prozessleitsystem.

In unserem Anwendungsbeispiel überwacht der Prozesswächter drei Füllstand-Grenzwerte:

  • Erster Grenzwert für Beckeneinstau
  • Zweiter Grenzwert für Klärüberlauf
  • Dritter Grenzwert für Beckenüberlauf

Bei Trockenwetter wird der Wasserstand im Becken vom Prozesswächter alle fünf Minuten gemessen und gespeichert. Der Prozesswächter sendet die gespeicherten Daten regelmäßig einmal täglich an die Leitstelle.

Übersteigt bei einem Regenereignis der Zufluss zum Becken den Drosselabfluss, kommt es zu einem Rückstau vor dem Drosselorgan und das Becken beginnt sich zu füllen. Wenn wesentliche Teile des Beckenbodens geflutet sind, kommt es zu einem Beckeneinstau. Der Prozesswächter detektiert und protokolliert das Verletzen des ersten Grenzwerts. Der Prozesswächter wechselt automatisch das Intervall zum Messen des Wasserstands im Becken auf eine Messung jede Minute. Der Prozesswächter sendet eine Alarmmeldung für die erste Grenzwertverletzung an die Leitstelle.

Wenn der Zufluss zum Becken längere Zeit den Drosselzufluss überschreitet, erreicht irgendwann der Wasserstand im Becken die Höhe des Klärüberlaufs. Zu diesem Zeitpunkt springt der Klärüberlauf an. Der Prozesswächter detektiert und protokolliert das Verletzen des zweiten Grenzwerts. Der Prozesswächter sendet eine Alarmmeldung für die zweite Grenzwertverletzung an die Leitstelle.

Bei starkem Regen kann es vorkommen, dass das Drosselorgan und der Klärüberlauf gemeinsam nicht mehr den kritischen Mischwasserabfluss ableiten können. Zu diesem Zeitpunkt springt der Beckenüberlauf an. Der Prozesswächter detektiert und protokolliert das Verletzen des dritten Grenzwerts. Der Prozesswächter sendet eine Alarmmeldung für die dritte Grenzwertverletzung an die Leitstelle. Während des Störfalls sendet der Prozesswächter die Daten regelmäßig alle fünf Minuten an die Leitstelle. So kann das Betriebspersonal aus der Ferne den kritischen Anlagenzustand anhand fortlaufend aktualisierter Daten beurteilen und über die notwendigen Maßnahmen entscheiden.

Weitere Anwendungsbeispiele

Regenbehandlungsanlage mit natürlicher Lüftung

(Ex-Zonen 1 und 2)

Legende:

1. Prozesswächter LT-US-ATEX
2. Ultraschallsensor ATEX
3. Freispiegelkanal
4. Abschlagskante
5. Entlastung in die Vorflut
v. ventilierter Kanalschachtdeckel

 

 

Regenbehandlungsanlage ohne natürliche Lüftung

(Ex-Zone 1)

Legende:

1. Prozesswächter LT-US-ATEX
2. Ultraschallsensor ATEX
3. Freispiegelkanal
4. Abschlagskante
5. Entlastung in die Vorflut
6. Schwimmerschalter (auf Wunsch)
7. Prozesswächter-Schutzgehäuse
t. geschlossene Abdeckung

  

 

Freispiegelkanal mit natürlicher Lüftung

(Ex-Zonen 1 und 2)

Legende:

1. Prozesswächter LT-US-ATEX
2. Ultraschallsensor ATEX
3. Freispiegelkanal
v. ventilierter Kanalschachtdeckel

  

 

Freispiegelkanal ohne natürliche Lüftung

(Ex-Zone 1)

Legende:

1. Prozesswächter LT-US-ATEX
2. Ultraschallsensor ATEX
3. Freispiegelkanal
7. Prozesswächter-Schutzgehäuse
8. Standard Straßenkappe
9. Ringraumabdichtung, Schutzrohr
t. geschlossene Abdeckung

   

Messen von Niederschlägen an Regenbehandlungsanlagen

Mit Hilfe von Regen- und Niederschlagssensoren lassen sich Niederschläge an Regenbehandlungsanlagen wie Regenrückhaltebecken (RRB), Regenüberüberlaufbecken (RÜB), Stauraumkanäle (SK) und anderen Speicherräumen messen, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlagen zu überwachen.
So kann aus der Ferne beurteilt werden, ob Regen- und Einstauereignis zeitlich plausibel zueinander passen oder ob zum Beispiel eine Funktionsstörung am Drosselorgan vorliegt.

Datenblatt:

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